Selbstbräuner für den Körper: Bräune ohne Sonne
Ein Selbstbräuner färbt nur die oberste Hautschicht. Der Wirkstoff DHA reagiert mit Eiweißbausteinen der Hornschicht, wodurch sich nach einigen Stunden ein bräunlicher Ton entwickelt. Weil kein UV-Licht im Spiel ist, entsteht dabei auch kein Schutz vor der Sonne. Sonnencreme bleibt also weiterhin nötig.
Welche Form passt zu wem?
- Bräunungscreme: baut die Farbe langsam auf, sehr fehlerverzeihend
- Selbstbräuner Mousse: lässt sich gleichmäßig verteilen und trocknet schnell
- Spray: praktisch für schwer erreichbare Stellen wie den Rücken
- Tropfen: werden in die gewohnte Pflege gemischt, die Intensität bestimmst Du selbst
So gelingt ein gleichmäßiges Ergebnis
- Einen Tag vorher peelen und Haare entfernen
- Die Haut vor dem Auftragen nicht eincremen, außer an Knien, Ellenbogen und Knöcheln
- Einen Applikationshandschuh verwenden, das schützt die Handinnenflächen
- In kreisenden Bewegungen von unten nach oben arbeiten
- Vor dem Anziehen vollständig trocknen lassen, mindestens zehn Minuten
- Am ersten Tag nicht duschen und Sport vermeiden
Häufige Fragen
Wie vermeide ich Streifen und Flecken?
Die typischen Problemstellen lassen sich gut in den Griff bekommen:
- Knie und Ellenbogen: vorher dünn eincremen, sie nehmen sonst zu viel Farbe auf
- Hände und Füße: zuletzt und mit sehr wenig Produkt behandeln
- Übergänge: an Handgelenken und Knöcheln gut verblenden
- Intensität: lieber eine helle Bräunungscreme mehrfach auftragen als einmal zu viel
Wie lange hält die Bräune?
Etwa vier bis sieben Tage. Sie verblasst mit der natürlichen Hauterneuerung. Tägliches Eincremen mit Bodylotion verlängert das Ergebnis, ein Körperpeeling entfernt es schneller.